Angst vor dem Zika-Virus

Honduras ruft wegen Zika den nationalen Notstand aus / Brasilianische Regierung rät Schwangeren von Reisen nach Brasilien ab / Übertragung in Deutschland unwahrscheinlich

Laut WHO verbreitet sich das Zika-Virus explosionsartig in den Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas: Allein in Honduras wurden bisher fast 4000 Infektionen gezählt, in Brasilien sorgt man sich um Olympia.

Tegucigalpa/Berlin. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag den globalen Gesundheitsnotstand ausrief, hat Honduras wegen der Zika-Epidemie jetzt den Notstand auf nationaler Ebene ausgerufen. Präsident Juan Orlando Hernández stellte am Montag (Ortszeit) einen Maßnahmenplan zur Eindämmung der Seuche vor. Kirchen und Rotes Kreuz hätten ihre Unterstützung im Kampf gegen das Virus zugesichert, erklärte der Staatschef. Im Laufe des Dienstag war ein Treffen von Bürgermeistern aus dem ganzen Land im Präsidentenpalast geplant. Laut Gesundheitsministerium wurden bislang 3.700 Zika-Infektionen in Honduras registriert. Laut WHO verbreitet sich das Zika-Virus explosionsartig in den Ländern Nord-, Mittel- und Südamerikas.

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