Martin Leidenfrost 06.02.2016 / Kolumnen

Im Kohlenwald

Martin Leidenfrost war unterwegs an einer belgischen Nahtstelle zwischen Wallonen und Flamen

Ich wandere auf der innerbelgischen Sprachgrenze, auf den Spuren des mythischen »Kohlenwalds«. Die Kommune Sint-Genesius-Rode, von Flamen in der Mitte wie »Chinesisch« ausgesprochen, liegt verstreut. Hier gibt es nicht die holländische Heimeligkeit einsehbarer Wohnstuben; die Fensterläden an den langen Häuserreihen sind heruntergelassen. Zum Frühstücken kein Ort, von der Schwelle einer Kneipe vertreibt mich der tief röchelnde Hund des Hauses. An der Landstraße schmutzig­weiße Kühe im Regen, Autos spritzen den Wanderer an.

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