Denis Trubetskoy, Kiew 08.02.2016 / Ausland

Kommunist Petrowski wird zum heiligen Petrus

In der Ukraine läuft die Umbenennung von Städte- und Champagnernamen als Dekommunisierung auf Hochtouren

Nach dem Gesetz zur Dekommunisierung müssen in der Ukraine zahlreiche Statuen weichen und Städte umbenannt werden.

Die 102 Meter hohe Mutter-Heimat-Statue in der ukrainischen Hauptstadt Kiew ist eines der wichtigsten Symbole, die an den Sieg der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg erinnern. Nun ist das legendäre Denkmal den neuen Gesetzen zur Dekommunisierung, der Abschaffung kommunistischer Namen und Symbole, zum Opfer gefallen. Anders als rund 800 Leninstatuen, die bereits Anfang 2016 abgerissen wurden, wird die Mutter-Heimat-Statue erst einmal stehen bleiben. Doch das Wappen der Sowjetunion wird aus dem Schild, den die Mutter Heimat trägt, entfernt. »Das ist eine gemeinsame Entscheidung der Experten«, erklärt Wolodymyr Wjatrowitsch, Direktor des Instituts des Nationalgedenkens.

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