Martin Kröger 10.02.2016 / Berlin / Brandenburg

Rechte Welle überspült Region

Noch nie wurden in Berlin und Brandenburg so viele asylfeindliche Aufmärsche gezählt

Im Jahr 2015 gab es in Berlin und Brandenburg 438 rechte Veranstaltungen, bei denen insgesamt rund 42 000 Teilnehmer gezählt wurden. Das ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahr. Für den anstehenden Wahlkampf zum Abgeordnetenhaus in Berlin verheißt diese Entwicklung nichts Gutes.

Es ist ein dramatischer Anstieg. Fast fünf mal in der Woche gingen im vergangenen Jahr Menschen in der Hauptstadt auf die Straße, um gegen Flüchtlingsunterkünfte aufzumarschieren und für extrem rechte Positionen einzutreten. Insgesamt 234, zumeist asylfeindliche, Veranstaltungen zählte das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) im vergangenen Jahr. Bei 95 dieser Veranstaltungen kamen sogar über 50 Teilnehmer, das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Vervierfachung: 2014 gab es in Berlin »nur« 22 solcher extrem rechten Veranstaltungen mit einer derartigen Teilnehmerzahl. Den größten Aufmarsch hatte die AfD mit 3800 Teilnehmern im vergangenen Herbst organisiert. »Wir haben seit Ende 2014 eine derartige Häufung von Veranstaltungen, dass wir kaum noch nachkommen, diese zu dokumentieren«, sagt Kilian Behrens vom apabiz.

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