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Jürgen Amendt 12.02.2016 / Netzwoche

Panzerattrappe und Schießbefehl

Wenn es eine Grundregel des digitalen Medienzeitalters gibt, dann diese: Facebook bleibt nichts verborgen, und wenn es Facebook nicht registriert hat, dann bestimmt irgendein anderes soziales Netzwerk im Worldwideweb. Die zu Zeiten der kulturellen Rebellion von der 68er-Generation erhobene Forderung, das Private müsse politisch, also öffentlich, sein, ist durch die diversen Plattformen im Netz erst Wirklichkeit geworden. Das ist nicht nur für Journalisten ein zunehmendes Ärgernis, die sich von ihren Lesern, Zuhörern und Zuschauern immer häufiger vorwerfen lassen müssen, dass sie bestimmte Fakten, Inhalte, Ereignisse - ob es diese tatsächlich gibt oder nicht, ist zunächst zweitrangig - ignorieren und verschweigen. Es trifft Politiker sowieso - aber auch immer mehr sich unbescholten wähnende postende und twitternde Schwarmmitglieder. Politisch, also für alle öffentlich, wird sogar all das, was früher nur von einem begrenzten Teil der Öffentlichkeit wahrgenommen - und rasch wieder vergessen - wurde. Die daraus entstehende Dynamik, die Denken und Reden dem permanenten Druck der Überwachung durch Öffentlichkeit aussetzt, kann dabei den Einzelnen durchaus überfordern.

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