»Die Opfer sagen, dass dieser Film sie ernst nimmt«

Florian Gallenberger und Daniel Brühl über »Colonia Dignidad« und die Vereinbarkeit von Politik und Unterhaltung

Herr Gallenberger, Sie haben mit »John Rabe« schon ein Historiendrama vorgelegt. Nun also »Colonia Dignidad«. Beide Filme haben mit Kapiteln der deutschen Überseegeschichte zu tun. Was hat Sie zu »Colonia Dignidad« bewogen?
Florian Gallenberger: Ich wollte diese Geschichte aus ihrem Dunkel herausholen. Sie ist zwar nicht gänzlich unbekannt, ihre wahre Dimension aber kennt kaum jemand. Ich finde, dass sie zu skandalös, zu wichtig und auch zu aktuell ist, als dass man sie einfach so im Treibsand der Geschichte verschwinden lassen kann. Und natürlich sollte den Leuten, die dort teilweise unverschuldet in Leid hereingerutscht sind, eine Anerkennung zukommen, indem man ihre Geschichte erzählt. Das betrifft zum einen die politischen Gefangenen, die gefoltert wurden, und zum anderen diejenigen, die in die Colonia Dignidad hineingeboren wurden …

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