Kerstin Ewald 17.02.2016 / Inland

Keine Reparationen an Herero

Trotz des 2015 aufgenommen offziellen Dialogs: Unterhändler Ruprecht Polenz nimmt Abstand von »Entschädigungszahlungen« / Stattdessen Bildungsangebote und Stipendien für die Nachkommen des Völkermords

Noch immer tut sich die Bundesrepublik schwer mit einer Entschädigung für das Massaker während der Niederschlagung des Herero-Aufstandes. Statt Geld sollen die Nachkommen der Ermordeten Bildungsangebote und Stipendien erhalten.

Derzeit verhandeln Regierungsvertreter über die Folgen dieses Genozides für die Beziehungen der Länder Namibia und Deutschland: Der CDU-Politiker Ruprecht Polenz ist zuversichtlich, dass die Gespräche mit Namibia über Verbrechen der deutschen Kolonialzeit zu einem Ergebnis führen werden. Er ist offizieller Unterhändler im Dialog mit Namibia. Reparationen will er jedoch nicht in Aussicht stellen. Stattdessen schlägt Polenz Bildungsangebote und Stipendien für die heute lebenden Nachkommen der Herero vor. Sie sollen als Zeichen des Bedauerns gelten und helfen Wunden zu heilen, berichtete der Deutschlandfunk am Mittwoch.

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