Sebastian Haak, Erfurt 17.02.2016 / Inland

»Rechter Straßenterror«

Auch viele Neonazis von außerhalb Sachsens an Connewitz-Krawallen beteiligt

Es war ein Gewaltexzess, den wahrscheinlich Rechtsextreme im Januar in Leipzig-Connewitz ausgelebt haben. Beteiligt daran waren offenbar längst nicht nur Sachsen. Das zeigt, wie mobil die Anhänger der rechten Szene sind.

An den schwereren Ausschreitungen im Leipziger Stadtteil Connewitz vor etwa vier Wochen waren nach Erkenntnissen der sächsischen Sicherheitsbehörden offenbar auch zahlreiche Neonazis aus anderen Bundesländern beteiligt – darunter auch auffallend viele Thüringer; und zwar längst nicht nur aus dem ostthüringischen Raum. Unter den 215 Personen, gegen die sächsische Justiz derzeit im Zusammenhang mit den Krawallen wegen schweren Landfriedensbruchs ermittelt, sind nach Angaben der Landesregierung in Dresden auch 20 Thüringer aus dem Landkreis Greiz, dem Saale-Holzland-Kreis, dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt, dem Ilmkreis sowie den Städten Erfurt und Gera. Aus keinem anderen nicht-sächsischen Bundesland stammen so viele der mutmaßlichen Täter.

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