Tomas Morgenstern und Sebastian Bähr 19.02.2016 / Berlin / Brandenburg

Pogida in Babelsberg gestrandet

800 Babelsberger und Unterstützer stellten sich 80 Vertretern von Pogida entgegen / Nach 300 Metern wurde die fremdenfeindliche Initiative gestoppt

Zum sechsten Mal versammelten sich die Gegner einer flüchtlingsfreundlichen Politik in einem Potsdamer Stadtteil. Doch die »Verteidiger des Abendlandes« kamen nicht weit, denn die Babelsberger verwehrten den Durchmarsch.

Mit dem für seine linke Tradition bekannten Stadtteil Babelsberg hatten sich die Fremdenfeinde von Pogida von vorn herein ein heikles Pflaster für ihren sechsten »Abendspaziergang« ausgewählt. In gleich sieben Gegenkundgebungen und -demonstrationen hatten sich zahlreiche empörte Einwohner und Aktivisten an verschiedenen Orten zum Empfang der schließlich rund 80 »Pogidisten« versammelt. Anmelder waren das Bündnis »Potsdam bekennt Farbe«, der LINKE-Kreisverband, der »SV Babelsberg 03«, der VVN-Bund der Antifaschisten, der Bürgerverein Musikviertel, die Initiative »Babelsberg bleibt bunt« und eine antifaschistische Initiative. Die Polizei sprach von 800 Babelsbergern und Unterstützern, darunter Familien mit Kindern und auch viele ältere Menschen.

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