Hendrik Lasch, Dresden 25.02.2016 / Inland

Denkmalschutz für Pegida?

Dresdner Semperoper wird für ihre sichtbare Stellungnahme gegen Fremdenhass angezeigt

Die Semperoper wehrt sich mit einer Videowand dagegen, als Kulisse für Pegida vereinnahmt zu werden. Nun gab es eine Anzeige: Man sieht den Denkmalschutz verletzt.

In der Semperoper sind alle zu Hause: der Bayer Richard Strauss, der Ungar György Kurtág, der Tscheche Antonín Dvořák. »Wir spielen sie alle«, war vor einigen Wochen auf einer Videowand zu lesen. Seit Herbst ist sie auf einem Balkon über dem Eingang, der so genannten Exedra, installiert und von sechs Uhr früh bis kurz vor Mitternacht in Betrieb. Erstmals war der Bildschirm am 19. Oktober erleuchtet, dem Tag, als die Pegida-Bewegung auf dem Platz vor der Oper ihr einjähriges Bestehen feierte. Die Theaterleute hatten für die Anhänger eine klare Botschaft: Die Semperoper, so war zu lesen, sei »kein Bühnenbild für Fremdenhass«.

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