Sebastian Haak 25.02.2016 / Inland

Widerstand gegen Gedenken am 17. Juni

Rot-Rot-Grün will in Thüringen einen Gedenktag für die Opfer von SED-Unrecht einführen / Eine LINKE-Abgeordnete trägt dies nicht mit

Der 17. Juni soll in Thüringen demnächst Gedenktag für die Opfer von SED-Unrecht werden. Doch nicht alle Landtagsabgeordenten der LINKEN stimmen für das Vorhaben. Auch an der Parteibasis regt sich Widerstand.

Erfurt. Innerhalb der Linksfraktion im Thüringer Landtag regt sich offenbar Widerstand gegen die rot-rot-grünen Pläne, den 17. Juni zu einem Gedenktag für die Opfer von SED-Unrecht zu machen. Sie werde einem entsprechenden Gesetzesentwurf der Koalitionsfraktionen ihre Stimme nicht geben, sagte die LINKE-Abgeordnete Johanna Scheringer-Wright. Auch zwei andere Parlamentarier der Linksfraktion hätten bei einer parteiinternen Beratung des Vorhabens nicht für diese Pläne gestimmt. Die Führung der Thüringer Linksfraktion wisse um ihre Haltung, sagte Scheringer-Wright. Sie wisse auch von einigem Widerstand an der LINKE-Basis in Thüringen gegenüber den Plänen von Rot-Rot-Grün. Vorher hatte es so ausgesehen, als sei das rot-rot-grüne Vorhaben, in den Reihen der Fraktionen des Regierungslagers ziemlich unumstritten.

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