Ostbeauftragte lässt Rassismus untersuchen

Nach Clausnitz und Bautzen: SPD-Politikerin »will wissen, was in den kleinen Gemeinden los ist« / In einigen Regionen muss »politischer Frieden wiederhergestellt« werden

Berlin. Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, hat die Vielzahl fremdenfeindlicher und rechtsradikaler Übergriffe in Ostdeutschland als »bestürzend und beschämend« bezeichnet. Bereits seit 2015 sei ein deutlicher Anstieg derartiger Vorkommnisse zu verzeichnen, sagte die SPD-Politikerin in Berlin. »Dies zeigt, dass wir in Ostdeutschland in besonderer Weise ein Problem mit Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit haben.«

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