Florian Schmid 02.03.2016 / Bewegung

Lebenswert für alle

Das Urbuch für stadtpolitische Initiativen, Henri Lefebvres »Das Recht auf Stadt«

Lefebvre liefert keine simplen Strategien zu widerständigen Praktiken. Dennoch hat sein Buch soziale Protestbewegungen in aller Welt maßgeblich geprägt.

Das Schlagwort »Recht auf Stadt« spielt in linken Bewegungen eine große Rolle, denn in der neoliberalen Stadt haben Proteste gegen Aufwertung und Ausgrenzung Hochkonjunktur. Das reicht vom kreativen Guerilla-Gardening über organisierten Mieterinnenprotest, kämpferische Kampagnen gegen Zwangsräumungen bis hin zu aktuellen Auseinandersetzungen um neue Soziale Zentren. Die überregionale Mobilisierungsfähigkeit der linken Szene in Berlin dürfte kürzlich sogar die Veranstalter überrascht haben: Nach Polizeirazzien in der Rigaer Straße im Bezirk Friedrichshain protestierten mehr als 4000 Menschen gegen das staatliche Vorgehen. Zugleich richtet sich die Demonstration gegen die Umgestaltung des Stadtteils nach Bedürfnissen von Besserverdienern und Investoren. All diese unterschiedlichen AktivistInnen - von den Rentnern, die ihren Seniorentreff verteidigen, bis zum Künstler, der bezahlbare Ateliers sucht - eint die Forderung nach einem »Recht auf Stadt«.

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