Hendrik Lasch, Halle 05.03.2016 / Inland

Paradies mit Obergrenze

Reiner Haseloff bestreitet in Sachsen-Anhalt den Wahlkampf als Seehofer-Verschnitt

Begrenzung des Zuzugs von Flüchtlingen - darauf setzt Reiner Haseloff im Wahlkampf der CDU in Sachsen-Anhalt und sucht dafür auch den Schulterschluss mit dem bayerischen Regierungschef.

So kennen Reiner Haseloff nicht viele. Als kantigen Kerl, als energisches Raubein, kurz: als eine Art Horst Seehofer von Magdeburg. Und doch schildert der bayerische Ministerpräsident seinen Amtskollegen aus Sachsen-Anhalt genau so. »Ich mag Typen, die Profil haben«, sagt er in einem Saal des Hotels »Rotes Ross« in Halle, und mancher Zuhörer reibt sich verwundert die Augen. Der Bayer überrascht gar mit der Anmerkung, dass sie im Bundesrat in innerlicher Habacht-Stellung zu erstarren scheinen, wenn ihr CDU-Kollege das Wort ergreift: »Bei ihm merkt man nach zweieinhalb Minuten: Aha, heute ist Sachsen-Anhalt dran.«

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