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Thomas Blum 07.03.2016 / Montagmorgen

Im Toberaum

Es gab einmal eine Zeit, in der die Bibliothek eine Insel der Ruhe und der Kontemplation war. Menschen saßen in dicke Folianten vertieft vor meterhohen Regalen, und die einzigen Geräusche, die man vernehmen konnte, waren ab und an ein vorwitziges Zeitungsseitenrascheln und alle halbe Stunde ein verlegenes Husten. Es galt unausgesprochen die Übereinkunft, dass Menschen auf der Suche nach Stille hierherkamen, Menschen, die dem nichtigen Gewimmel und dem lärmenden Stumpfsinn des Berliner Alltagsquatschs zu entrinnen suchten, Menschen, die sich einig waren, dass die Klappe zu halten hat, wer hier ein- und ausging. Dass man sich hier auf etwas konzentrierte, dass man hier niemanden ohne Not durch dummdreistes Geschwätz aus seinen Gedanken holte, war ausgemachte Sache. Diese Zeit ist vorbei. Endgültig.

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Die skurrilsten Begebenheiten tragen sich an Orten zu, wo die Hauptstadt gar nicht so hauptstädtisch ist: die Kreuzung, der Supermarkt, der Hinterhof. Immer montags lesen Sie hier eine Geschichte, von der wir meinen, dass sie nicht verlorengehen sollte.

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