Christian Baron 08.03.2016 / Wirtschaft und Umwelt

Big Data transparent machen

Eine Tagung in Bonn fragt nach der informationellen Selbstbestimmung in Zeiten von Digitalisierung und Vernetzung

Fast unbemerkt krempelt »Big Data« die Gesellschaft um. Das Wissen in der Bevölkerung ist aber noch schwach ausgeprägt. Um das zu ändern, hat die Bundeszentrale für politische Bildung nun Datenschützer nach Bonn eingeladen.

Ob wir wollen oder nicht: Jeder von uns erzeugt Datenströme – große Mengen digitaler Informationen, die längst gesammelt und ausgewertet werden, um Gewohnheiten oder Vorlieben zu messen und daraus das zukünftige (Konsum-) Verhalten vorherzusagen. Datenschützer sind sich einig, dass »Big Data« für gewaltige gesellschaftliche Umbrüche sorgen und damit auch Datenschutz-Aktivisten herausfordern wird. Das Wissen rund um diesen wichtiger werdenden Komplex ist bislang in der Bevölkerung noch wenig ausgeprägt.

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