Martin Kröger 14.03.2016 / Berlin / Brandenburg

Lederer führt LINKE ins Wahljahr

Spitzenkandidat mit mäßigen 68,3 Prozent gewählt / Programm verabschiedet

Bis zum Sonntag tagten die Sozialisten in Adlershof, um ihr Wahlprogramm zu verabschieden und die Landesliste zu wählen. Der Landesvorstand setzte sich mit seinen Vorschlägen gegen Kritiker durch.

Am Ende hilft auch ein Appell an das Gemeinsame nicht. »Wenn wir hier rausgehen, gibt es nur noch eine einzige Liste mit unseren Kandidaten der LINKEN Berlin«, sagt Klaus Lederer in Adlershof auf der Landesvertreterversammlung kurz vor seiner Kandidatur für Listenplatz 1 in Richtung seiner innerparteilichen Kritiker. Er stelle sich, so der 41-jährige Landesvorsitzende, selbstbewusst der Wahl - und hoffe auf »ein starkes Votum«. Den Unmut unter Teilen der Landesvertreter der Partei kann er so allerdings nicht besänftigen. Mit 68,3 Prozent (97 Ja- und 38 Nein-Stimmen bei 7 Enthaltungen) erzielt Lederer am Wochenende ein mäßiges Ergebnis. Auch die Stadtentwicklungsexpertin Katrin Lompscher und der Fraktionsvorsitzende Udo Wolf erhalten unter 70 Prozent Zustimmung. »Ist doch alles schön!«, kommentiert Lederer gegenüber »nd« seine Wahl.

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