Martin Kröger 16.03.2016 / Berlin / Brandenburg

Tempelhof wird Ankunftszentrum

Mit einem Masterplan will der Senat die Integration von Geflüchteten strukturieren

Als erstes Bundesland hat Berlin ein ressortübergreifendes Konzept für die Integration von Flüchtlingen mit Bleibeperspektive erarbeitet. Die Opposition bewertet die Maßnahmen als konzeptlos.

Es ist eine Daueraufgabe für die kommenden Jahre - wenn nicht die nächsten Jahrzehnte. Wie sollen die Menschen, die neu zugezogen sind, in die Stadtgesellschaft integriert werden? Um diesen Prozess zu verbessern, hat der Senat in den vergangenen Wochen einen »Masterplan Integration und Sicherheit« erarbeitet. Tatkräftig mitgewirkt haben daran auch private Berater von McKinsey. »Wir wollen die Integrationskette darstellen, von der Aufnahme bis zur Teilhabe«, erklärte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) bei der Vorstellung des Masterplans am Dienstag im Roten Rathaus. Mit dem vorgelegten Konzept ist das Land Berlin bundesweit Vorreiter. Allerdings ist das Land auf Zuwendungen angewiesen, die noch mit dem Bund ausgehandelt werden müssen. »Wir streben die Übernahme von 50 Prozent der Kosten durch den Bund an«, betonte Müller.

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