Seehofer will bundesweite CSU nicht »ewig« ausschließen

Unionsspitzen legen Streit über Asylpolitik nicht bei / Bayerischer Ministerpräsident spricht von »massiver Differenz« / Scheuer: EU-Türkei-Pakt könnte Probleme sogar noch verschärfen

Berlin. Die Spitzen der Union haben den seit Monaten laufenden Streit über die Asylpolitik nicht beigelegt - im Gegenteil: CSU-Chef Horst Seehofer denkt laut über die Möglichkeit einer bundesweiten Ausdehnungen seiner Partei nach. Es gebe eine »massive Differenz« in der Frage der Abschottung gegenüber Geflüchteten an der deutschen Grenze, sagte Seehofer der »Passauer Neuen Presse«. Es sei derzeit weiter »richtig, wenn wir uns nicht bundesweit ausdehnen, sondern stattdessen in die CDU hineinwirken«. Dies bleibe »unsere Strategie. Aber niemand kann Ewigkeitsgarantien abgeben«. Derzeit gebe es zudem schon eine Partei rechts von der Union, »die sich auf hohem Niveau stabilisiert hat und die uns anders als die Piratenpartei länger beschäftigen wird« – so Seehofer mit Blick auf die Rechtsaußen-AfD.

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