Irmtraud Gutschke 18.03.2016 / Literatur

Angst als Herrschaftsmittel

Rui Zink treibt ein absurdes Spiel mit Floskeln, die uns täglich um die Ohren sausen

Jene »Installation der Angst«, die der Novelle des portugiesischen Schriftstellers den Titel gab, ist längst erfolgt. In diesem Horrorszenario geht es nicht um Gespenster, Wölfe oder Spinnen, sondern um Europas Gegenwart.

Der Weihnachtsmann sieht alles - oder eben der Osterhase -, für andere Kinder war’s der »liebe Gott«. Sind die Zeiten vorbei, dass die Eltern ihren lieben Kleinen drohen, um sie zur Räson zu bringen? Sperre für Fernsehen und Computerspiel als härteste Strafe? Wird kein Kind mehr in den Keller gesperrt? Ist der »schwarze Mann« ohne Verwendung, der früher die Unartigen holen sollte?

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