Katharina Dockhorn 18.03.2016 / Kultur

Le Pen ist das Symptom einer unglücklichen Gesellschaft

Die französische Schauspielerin Julie Delpy über ihren neuen Film, gute Kindererziehung und falsche Wege zum schnellen Glück

»Lolo – Drei ist einer zu viel« ist eine romantische Komödie von Julie Delpy. Der narzisstische Lolo (Vincent Lacoste) versucht darin alles, um den neuen Freund (Dany Boon) seiner Mutter Violette wegzuekeln.

Frau Delpy, warum ein Film über diese Thema?
Meine Beobachtungen sind leider Realität. Die Kinder müssen keine manipulative Soziopathen wie Lolo sein, damit Eltern verzweifeln. Den Grundstein legen sie meist selbst. Kinder werden oft verwöhnt und zu kleinen Königen gekrönt. Auch ich nannte meinen Sohn lange »Mein kleiner Caesar«. Dann fühlte er sich großartig. Langfristig war es verheerend. Als er anfing, sich wie ein kleiner Tyrann zu benehmen und mich zu manipulieren, setzte ich klare Grenzen.

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