LINKE fragt nach weiteren V-Leuten

Linkspartei will mit einem eigenem Fragenkatalog die Arbeit des brandenburgischen NSU-Untersuchungsausschusses vorantreiben

Seit langem stehen Vorwürfe im Raum, der Brandenburger Verfassungsschutz habe eine rechtzeitige Ergreifung des NSU-Trios vor seiner Mordserie vereitelt. Die LINKE legt nun einen Fragenkatalog für einen Untersuchungsausschuss vor.

Potsdam. Nach langem Zögern bei der Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Mordserie des neonazistischen NSU-Terrornetzwerkes will die Brandenburger LINKE die Aufklärung nun zügig vorantreiben. Der LINKEN-Landtagsabgeordnete Volkmar Schöneburg legte am Montag in Potsdam einen Fragenkatalog vor, der mögliche Verwicklungen von Brandenburger Sicherheitsbehörden klären soll. Dabei gehe es insbesondere darum, ob Behörden über V-Leute oder verdeckte Ermittler an der Unterstützung neonazistischer Gruppen beteiligt waren. Auch die Beteiligung von rechtsradikalen Organisationen, die der Verfassungsschutz beobachte, müsse ermittelt werden.

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