Rechte Hooligan-Attacke löst Streit in Belgien aus

Wurde der Mob absichtlich durchgelassen? Demonstranten protestieren: »Der Faschismus wird nicht durchkommen« / Nationalistischer Antwerpener Bürgermeister distanziert sich nicht

Berlin. Die Ausschreitungen von rechtsradikalen Hooligans auf dem Brüsseler Börsenplatz haben in Belgien eine politische Diskussion entfacht. Etwa 400 Hooligans, Neonazis und Nationalisten hatten dort am Sonntagnachmittag eine friedliche Gedenkveranstaltung für die Opfer der Terroranschläge gestört. Sie hatten unter anderem »Alle gemeinsam gegen den Islamischen Staat« skandiert. Medien berichteten zudem von ausländerfeindlichen Slogans und vereinzelten Hitlergrüßen. Die Polizei setzte Wasserwerfer gegen die rechtsgerichteten Aufmarschierer ein. Die Rechtsradikalen skandierten auch: »Wir sind hier zu Hause« und »Wir sind Hooligans«. Einige warfen den Trauernden vor, »Komplizen der Terroristen« zu sein. Friedliche Demonstranten riefen zurück: »Der Faschismus wird nicht durchkommen.« Fernsehbilder zeigten auch gewaltsame Attacken gegenüber Migranten.

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