Linkspartei beriet über Sparkassen
Berlin (ND). Linkspartei-Mitglieder mit Sitz in den Verwaltungsräten ostdeutscher Sparkassen haben am Wochenende in Berlin erstmals über ihre Erfahrungen mit den einzelnen Regelungen der jeweiligen Landessparkassengesetze und die Konzentrationsprozesse in der ostdeutschen Sparkassenlandschaft beraten. Ausdrücklich hat die Runde dabei das Angebot des ostdeutschen Sparkassenverbandes im Bieterverfahren um die Berliner Bankgesellschaft begrüßt. Man verbinde »damit die Hoffnung, dass die Berliner Sparkasse in öffentlicher Hand bleibt und wieder zu einer echten Sparkasse wird«, sagte der Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch. Der Verkauf des Bankhauses hat innerhalb der Linken für kontroverse Debatten gesorgt. Die Treffen sollen in Zukunft einmal jährlich stattfinden.