Ausbau der Festung Europa

Karl Kopp: Geplanter Abschiebe-Kompromiss ist menschenrechtswidrig

Karl Kopp ist Europa-Referent der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl. Über das geplante gemeinsame Einwanderungsgesetz der Europäischen Union in Bezug auf den Umgang mit illegalen Migranten unterhielt sich mit ihm für ND Martin Ling.

ND: Heute stimmt das Europäische Parlament erstmals über ein gemeinsames Einwanderungsgesetz ab: ein Fortschritt in Sachen Harmonisierung. Ein Grund zum Feiern?
Kopp: Nicht wirklich. Es ist bitter, dass der erste Baustein im Politikfeld Flucht und Migration, den das Europäische Parlament mit entscheidet, ausgerechnet eine sehr repressive Richtlinie sein wird. Falls der Kompromiss angenommen wird, wäre das fatal für Flüchtlinge und Migranten in Europa: mehr und längere Inhaftierung, kein Ende des Wegschließens von Kindern und Familien. Ein fatales Signal und alles andere als ein Grund zum Feiern.

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