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Buenos Aires (AFP/ND). Mitglieder der Menschenrechtsorganisation »Mütter der Plaza de Mayo« versammelten sich am Sonnabend vor einer Armeeschule in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires und entrollten ein riesiges Transparent. Darauf waren die Porträts Hunderter Personen abgebildet, die während der Zeit der Militärdiktatur 1976-83 »verschwanden«. Die Armeeschule war damals ein Geheimgefängnis. Am 25. Juni 1978, vor 30 Jahren, hatte in Argentinien die Fußball-Weltmeisterschaft begonnen. Aus diesem Anlass fand jetzt auch unter der Bezeichnung »Das andere Finale« ein Fußballspiel zum Gedenken an die Opfer der Diktatur statt.
Foto: AFP/Pagni
Aktuelle Ausgabe: 16.05.2012
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