Afghanistan - Truppen raus - dem Frieden eine Chance

»Wir sterben vor Hunger«

Ein Gespräch mit der afghanischen Frauenrechtlerin Zoya

Zoya (geb. 1978) ist Mitglied der RAWA (Revolutionary Association of the Women of Afghanistan), einer humanitären und politischen Organisation, die sich seit 1977 friedlich für die Frauenrechte und säkulare Demokratie in Afghanistan einsetzt. Seit dem Erscheinen ihrer Lebensgeschichte »Zoya. Mein Schicksal heißt Afghanistan« (2002) ist sie, die wie ihre Mitstreiterinnen im Untergrund lebt und ihren wirklichen Namen aus Sicherheitsgründen geheim hält, international bekannt. 2001 erhielt RAWA für ihr mutiges Engagement den Mona-Lisa-Preis des ZDF. Mit Zoya sprach Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der LINKEN.

Wie war die Lage der Frauen und ihrer Organisation RAWA in Afghanistan vor dem Einmarsch der internationalen Truppen 2001?
Zoya: Vor dem 11. September 2001 war die internationale Gemeinschaft völlig blind und taub gegenüber der Tragödie in Afghanistan, vor allem mit Blick auf die Taliban und das Leid der Frauen. Wir RAWA-Frauen nahmen ein großes Risiko auf uns, wenn wir Menschenrechtsverletzungen dokumentierten und das dann international verbreiteten. Wir baten darum, uns dabei zu helfen, die Fälle von Steinigungen, Vergewaltigungen, Verstümmelungen und Hinrichtungen öffentlich zu machen und anzuprangern.

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