Durch die Arbeitsmarktreformen ist keine zusätzliche reguläre Beschäftigung entstanden. Nach Angaben der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung kamen das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung sowie die Institute für Wirtschaftsforschung Halle und Österreich zu dem Schluss, dass im letzten Aufschwung um die Jahrtausendwende die Zahl der regulär Beschäftigten – ohne Minijobber – nach drei Boomjahren sogar höher lag als Ende 2007. Für den Anstieg sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, so die Forscher, sei »nicht die Deregulierung des Arbeitsmarkts, sondern die kräftige Ausweitung der Produktion der Weltwirtschaft« verantwortlich.
Einig sind sich alle großen Wirtschaftsforschungsinstitute, dass die Reformen die Lohnzurückhaltung verschärften: Der Druck, Arbeit anzunehmen, werde durch sie erhöht.
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