Gerold Schmidt, Mexiko-Stadt 27.08.2008 /

Mexikos Drogenkrieg geht ungebremst weiter

»Sicherheitsgipfel« offenbarte, dass der Staat keine überzeugenden Antworten hat

Konzertiert haben die mexikanischen Gouverneure mitsamt der Bundesregierung bei einem »Sicherheitsgipfel« dem Drogenkrieg den Kampf angesagt. Die Welle der Gewalt ebbt unterdessen nicht ab.

Als ihr Olympia-Team es nach zwölf Tagen in Peking nur auf eine magere Bronzemedaille gebracht hatte – schlussendlich kamen noch zwei Goldmedaillen hinzu –, griffen die Mexikaner zum Galgenhumor. Wenigstens bei der Zahl der Drogenmorde sei das Land unangefochten die Nummer 1 und habe die Goldmedaille sicher. Die Medien hatten gerade hochgerechnet: Waren im Jahre 2007 gut 2650 Menschen dem sogenannten Drogenkrieg zum Opfer gefallen, wurde diese Zahl in diesem Jahr bereits Mitte August erreicht.

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