Fragwürdig

Wie schützt man Flüchtlinge?

Marianna Tzeferakou über Menschenrechtsverletzungen in Griechenland / Marianna Tzeferakou ist Trägerin des Pro Asyl-Menschenrechtspreises 2008. Sie arbeitet als Anwältin in Griechenland

ND: Welches Motiv bewegt Sie zu Ihrem Menschenrechtsengagement in Griechenland?
Tzeferakou: Wir, die Gruppe der Anwälte für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten und die Solidaritätsgruppen auf den ostägäischen Inseln sind der Meinung, dass Flüchtlinge in Griechenland, aber auch im restlichen Europa, eine besonders schutzbedürftige Gruppe darstellen. Sie sind Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen und das Schlimme daran ist, dass ihnen in Griechenland oftmals jegliche Hilfe verweigert wird. Politisch gesehen, sind Flüchtlinge die am stärksten von Gewalt betroffene Gruppe in Griechenland, und vor allem: Sie sind unsichtbar. Diese Unsichtbarkeit aufzuheben ist eines der wichtigsten Ziele, die wir uns gesetzt haben, und auch der Grund dafür, dass wir uns des Themas der Flüchtlinge annahmen.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: