Hoffnung auf Hegels »List der Vernunft«

Uri Avnery über Optimismus für einen Frieden im Nahen Osten

Der in Beckum/Westfalen als Helmut Ostermann geborene Uri Avnery (85) ist Israels führender Friedensaktivist. Er floh im Alter von zehn Jahren mit seiner Familie ins damalige britische Mandatsgebiet Palästina. Avnery war Abgeordneter in der Knesset und arbeitete als Journalist. Als er sich 1982 als erster Israeli mit Yasser Arafat in Beirut traf, wollte ihn die israelische Regierung wegen Hochverrats vor Gericht stellen. Johannes Zang hat Uri Avnery zum komatösen Friedensprozess und zur Friedensbewegung in Israel und Palästina befragt.

ND: Wie schätzen Sie die Lage ein, nachdem Premierminister Ehud Olmert nun zurücktritt?
Avnery: Die Chancen für den Frieden sind äußerst negativ. Denn wir haben ja keine wirkliche Regierung. Was ausschlaggebend ist: Die israelischen Siedlungen im Westjordanland werden erweitert und dadurch wird der Frieden täglich noch schwieriger, als er schon ist.

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