Reimar Paul 07.10.2008 /

Asse-Kritiker fühlen sich verkohlt

Endlager-Debatte: Kreistag will Standort Gorleben aufgeben

Wenige Wochen vor der Ankunft eines weiteren Castortransportes im Wendland wird der Ton in der Endlager-Debatte rauer. Der Kreistag Lüchow-Dannenberg verlangt, dass Gorleben als Standort für ein Endlager für hochradioaktiven Abfall aufgegeben werden muss. Nach den Erfahrungen im Atommülllager Asse sieht das Kreis-Parlament die Einlagerung radioaktiver Abfälle in Salz grundsätzlich »als gescheitert an«.

In einer gestern bekannt gemachten Erklärung fordert der Kreistag ein neues Auswahlverfahren für ein nationales Endlager. Dabei müssten auch »andere Wirtsmedien« als Salz geprüft und es dürfe »kein Bundesland ausgenommen werden«. Finanzielle Erwägungen dürften bei der Auswahl eines Endlagerstandortes nicht den Ausschlag geben, es müsse ausschließlich um die größtmögliche Sicherheit für die Umwelt und die Bevölkerung gehen – ein Fingerzeig auf Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Mit der Begründung, sie habe »keine Lust mehr«, weitere Milliarden in die Endlagersuche zu stecken, hatte sie sich kürzlich für ein Endlager in Gorleben stark gemacht.

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