Anke Engelmann, Halle 28.10.2008 /

Zwischen Kinder- und Flüchtlingsheim

Eine nigerianische Asylbewerberin kämpft um ihre drei Adoptivtöchter, gegen Jugendamt und Ausländerbehörde

Keine Chance auf ein normales Leben, weder in Nigeria noch in Deutschland: Claudia O. (re) und ihre drei Adoptivtöchter Sophia, Sandra, Sonja

»Ich schicke Ihnen mein Baby«, hatte sie am Telefon gesagt. Gekommen sind zwei Mädchen. Die ältere, Sophia, 14 Jahre alt, eine schlanke, sanfte Schönheit in Jeans und rot-weißen Turnschuhen. Ein kleines Mädchen fest an der Hand. Sophia weicht den Blicken aus, auf Fragen nickt sie nur höflich. Das Angebot, mit dem Auto zu fahren, lehnt sie schroff ab. Ohnehin sind es nur wenige Schritte bis zu dem verwahrlosten Neubaublock in der Nähe des Hauptbahnhofs in Halle, wo Claudia O. mit ihren vier Kindern bei einer Freundin untergekommen ist. Ein fünftes wird in diesen Tagen zur Welt kommen. Wie und wo das geschehen wird und wer ihr dabei helfen wird, weiß sie noch nicht.

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