Stephan Stracke 15.12.2008 /

Die fatale »Vertafelung der Gesellschaft«

Die Solidarität mit Bedürftigen hat Schattenseiten – eine Studie klärt auf

Tafeln sind aus dem bundesdeutschen Sozialstaat nicht mehr wegzudenken. Über eine Million Bürger dieses reichen Landes waren allein in diesem Jahr »Gäste« solcher sozialen Einrichtungen.

Besonders gegen Ende des Monats werden die Schlangen vor den Ausgabestellen und Suppenküchen länger. Hartz IV und die kleinen Renten reichen für viele zum Leben nicht. Die Idee ist auf den ersten Blick wunderbar und mobilisiert Tausende von ehrenamtlichen Helfern und viele Spender. Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, werden nicht weggeschmissen, sondern an Bedürftige verschenkt. Seit der Einführung von Hartz IV haben sich die Tafeleinrichtungen in Deutschland auf 800 verdoppelt. Ein trauriger Rekord wie der Soziologe Stefan Seile findet, der jetzt eine entsprechende Studie vorgelegt hat.

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