Oliver Eberhardt, Jerusalem 20.12.2008 /
Ende der Waffenruhe zwischen Hamas und Israel

Luftsirene als Klingelton

Verteidigungsminister Ehud Barak wehrt sich gegen Militäreinsatz

Der Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas im Gaza-Streifen ist offiziell zu Ende. Wie es weiter gehen soll, ist auf beiden Seiten heftig umstritten.

Wenn in einer Kneipe im Zentrum von Tel Aviv der Luftalarm ertönt, dann ist es wahrscheinlich Mama. Oder ein entnervter Redakteur will wissen, wo der Text bleibt. Denn die Luftsirene als Klingelton ist zur Zeit der Renner bei der entpolitisierten Jugend in der israelischen Party-Hauptstadt. Was hier ein Spaß ist, ist indes an die 150 Kilometer weiter südlich bitterer Ernst. In Sderot in direkter Nähe des palästinensischen Gaza-Streifens und in den benachbarten Ortschaften ertönt der Luftalarm bereits seit Tagen immer und immer wieder und kündet damit davon, dass der sechsmonatige Waffenstillstand, den Israel und die radikalislamische Hamas Ende Juni geschlossen hatten, wirklich vorbei ist: 27 Raketen waren bereits vor Ablauf der Waffenruhe eingeschlagen. Nichts spricht für eine Entspannung in den kommenden Tagen.

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