Marion Pietrzok 30.12.2008 /

Dreidimensional ins Finanzkrisenloch

 Von »Keinohrhasen« zu »Zweiohrküken« – die Filmjahre 2008/ 2009

Eben haben wir den Weihnachtsfilm 2008 (ZDF) hinter uns gebracht, den Kinohöhepunkt des Winters (Hörzu), das opulente Leinwandereignis (ARD) »Buddenbrooks«. Eine Thomas-Mann-Verfilmung, die den Medienjubel wohl verdient hat (ND 24.12.). Oder bescherte sie doch nur die »150 ödesten Filmminuten des Jahres« (Perlentaucher)? Was immer auch Geschmack und Sachverstand dem Urteil eingeben, entscheidend ist, dass ein Film bei denen, für die er gemacht ist, ankommt. Der Kino-Gänger hat manchmal seine liebe Not, den richtigen für sich zu finden. Hat er sich doch durchs Dickicht von jährlich rund 450 in Deutschland startenden Filmen zu schlagen. Ihm kann es passieren, dass, kaum hat er einen ins Visier genommen – die Mundpropaganda ist die wichtigste und lohnendste Werbestrecke –, der, schwupps, schon wieder aus den Spielplänen verschwunden ist. Und umgekehrt: Ein nur mit langen Zähnen von den Kino-Besitzern ins Programm genommener Film kann sich plötzlich als der große Renner erweisen.

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