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Von Christian Heinig
06.01.2009

Gegen das spanische Juwel

Alba Berlin muss in der Euroleague in Badalona antreten und gewinnen

Extra motivieren? Nein, das muss Luka Pavicevic seine Spieler nicht. »Jeder Basketballer weiß, worum es in solch einer Partie geht«, sagt der Trainer von Alba Berlin vor dem Euroleaguespiel am Mittwoch bei Joventut Badalona. Die Berliner müssen in Spanien gewinnen, um die Chance auf den Einzug in die Runde der 16 besten Teams zu wahren. »Do or die«, sagt man im US-Sport in solchen Situationen gerne. Auch Luka Pavicevic benutzte diese gängige Formel: Nur der Sieg zählt.

Gut für Alba, dass Julius Jenkins, der beste Bundesligaakteur der vergangenen Saison, nach siebenwöchiger Verletzungspause wieder im Kader steht. Im Bundesligaduell am letzten Sonnabend gegen Skyliners Frankfurt feierte der 27-Jährige einen gelungenen Einstand, markierte zehn Punkte in fast 20 Minuten Einsatzzeit. »Es hat sich gut angefühlt, wieder beim Team zu sein. Ich hatte überhaupt keine Probleme«, sagte der US-Amerikaner. Und Jenkins ist optimistisch für die Partie gegen die Spanier. »Es wird schwer, aber wir werden es schaffen«, gibt er sich siegessicher.

Im Hinspiel vor acht Wochen triumphierten die »Albatrosse« knapp 74:72 in der Arena am Ostbahnhof. Damals fehlte auf Seiten Badalonas allerdings das spanische Basketballjuwel Ricky Rubio.

Der erst 18-jährige Spielmacher gilt als größtes europäisches Talent. Bereits vor vier Jahren debütierte er in der ersten spanischen Liga ACB. Nach überstandener Handverletzung ist Rubio wieder im Einsatz. Schon heute hat die nordamerikanische Profiliga NBA die Fühler nach dem 1,93 Meter großen Schlaks ausgestreckt.

Ein Wechsel zu einem anderen europäischen Topteam scheint aber auch möglich. Rubios Vertrag bei Joventut läuft noch bis 2011. Es soll eine Ausstiegsklausel geben, nach der sich die Ablösesumme auf fast fünf Millionen Euro beläuft. Im europäischen Basketball hat es einen Transfer dieser Größenordnung noch nie gegeben.

Auf Steffen Hamann und Rashad Wright, die beiden Berliner Aufbauspieler, wartet demnach eine schwierige Aufgabe in der Verteidigung. Apropos Defensive: Die aggressive Abwehrarbeit ist eines der Aushängeschilder Badalonas. Mit 9,8 Ballgewinnen pro Partie sind die Spanier, mit denen der deutsche Nationalspieler Jan Jagla vorige Saison den ULEB-Cup gewann, das drittbeste Euroleague-Team in dieser Kategorie.

Fehlen wird den Berlinern in Spanien Center Patrick Femerling, der nach wie vor an einer Sehnenreizung im Knie leidet. Flügelspieler Ansu Sesay, der sich gegen Frankfurt am Knöchel verletzte, soll in Badalona dagegen antreten können.

Euroleague, Gruppe C

1. Tau Ceramica 8 722:629 12:4

2. Lottomatica Rom 8 632:593 12:4

3. Fenerbahce Ulker 8 599:599 8:8

4. Joventut 8 642:640 8:8

5. Alba Berlin 8 553:606 6:10

6. Union Olimpija 8 588:669 2:14

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