Olaf Standke 29.01.2009 / Ausland

Blackwater-Söldner im Visier

Europarat fordert schärfere Kontrolle privater Militärfirmen

Die zunehmende Privatisierung militärischer Macht und die damit verbundene Aushöhlung des staatlichen Gewaltmonopols stehen heute auf der Tagesordnung der Parlamentarischen Versammlung des Europarats in Straßburg. Berichterstatter Wolfgang Wodarg (SPD) forderte eine Charta des 47-Staaten-Gremiums, die auf eine rechtsstaatliche Aufsicht über diese Branche zielt und die parlamentarischen Kontrollrechte stärkt.

Frühestens Anfang kommenden Jahres soll vor einem Bundesgericht in den USA der Prozess gegen fünf Angehörige der Sicherheitsfirma Blackwater wegen der Tötung von Zivilisten in Irak beginnen, berichtete die »Washington Post« jetzt. Der Fall hatte für Schlagzeilen gesorgt und die Beziehungen zwischen Washington und Bagdad erheblich belastet. Die Ermittler werfen den Männern im Alter zwischen 25 und 29 Jahren vor, im September 2007 auf dem Nissur-Platz in Bagdad ohne Grund mindestens 14 Iraker erschossen und weitere 22 verletzt zu haben. Alle seien unbewaffnet gewesen. Die Söldner fühlten sich angegriffen und erklären sich für nicht schuldig.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: