Wege aus der Erdölabhängigkeit

Buchautoren setzen auf Dezentralisierung und Sparsamkeit

Die jüngste Blockade russischer Erdgaslieferungen infolge des Konflikts zwischen dem russischen Staatskonzern Gazprom und der Ukraine verdeutlichte einmal mehr die Gefahren der Abhängigkeit von wenigen großen Energielieferanten. Können erneuerbare Energien die fossilen Energieträger ersetzen, ohne dass es zu massiven Wohlstandsverlusten kommt? Dies ist die zentrale Frage, die August Raggam und Klaus Faißner in ihrem Buch »Zukunft ohne Öl« zu beantworten versuchen.

Die Autoren konstatieren eine zunehmende Konzentration bei der europäischen Stromversorgung. Im größten Verbundnetz, dem UCTE-Netz, sind 23 Länder mit zusammen 450 Millionen Menschen zusammengeschlossen. Der Grund für die gigantische Vernetzung liegt in dem Wunsch der Energieversorgungsunternehmen, ihre Großkraftwerke aus Rentabilitätsgründen ständig mit voller Auslastung laufen zu lassen. Dies ist nur bei möglichst konstantem Stromverbrauch und moderaten Leistungsspitzen möglich. Je mehr Abnehmer am Netz hängen und je größer die Zeitverschiebungen des Elektrizitätsbedarfs der Abnehmer sind, desto leichter lässt sich dies umsetzen.

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