Hendrik Lasch, Dresden 02.03.2009 / Inland

Ein Blick zurück mit Schmerzen

Sächsische LINKE erarbeitet Thesen zum Ende der DDR und erntet Widerspruch in der Partei

20 Jahre nach dem Ende der DDR wirft eine Arbeitsgruppe der sächsischen LINKEN in einem Thesenpapier einen äußerst kritischen Blick auf das gescheiterte Sozialismus-Experiment – in der Art des politischen Gegners, sagen Kritiker in den eigenen Reihen.

Persönliches Erleben ist das eine, Strukturen sind etwas ganz anderes, sagt Cornelia Ernst. »Mir ging es gut in der DDR«, betont die 52-jährige, einst Lehrerin, heute Landeschefin der LINKEN in Sachsen: »Aber es gab keine Bürgerrechte.« Aus diesem und ähnlichen Gründen »konnte die DDR keinen Bestand haben«. Solche Einsichten schmerzten, räumt Ernst ein. Es sei aber eine »Stärke zu sagen: Wir schauen kritisch auf unser Land.«

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