»Ein kleines Steinchen«

Armin Massing über die Umbenennung des Kreuzberger Gröbenufers

Armin Massing, 34, arbeitet beim Berliner entwicklungspolitischen Ratschlag (BER). Seit drei Jahren kämpfte er für die Umbenennung des Gröbenufers. Mit ihm sprach Jörg Meyer.

ND: Sind Sie mit der Umbenennung des Gröbenufers zufrieden?
Massing: Ja, es ist großartig. Wir sind sehr zufrieden damit, dass jetzt die erste Umbenennung da ist. Uns freut aber nicht nur, dass umbenannt wurde, sondern auch, wie umbenannt wurde. Es wurde nicht einfach Kolonialismus aus dem Stadtbild entfernt, sondern statt eines Sklavenhändlers, eines sogenannten Pioniers des deutschen Kolonialismus, haben wir jetzt auf dem Straßenschild May Ayim, die genau diesen Kontext von deutschem Kolonialismus und postkolonialen Bezügen in der Stadt repräsentiert. Es soll auch noch eine Gedenktafel aufgestellt werden und Ausstellungen geben. Das Thema verschwindet also nicht, sondern bleibt im Stadtbild – aber kritisch und genau aus der entgegengesetzten Perspektive.

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