Karin Leukefeld, Nikosia 23.06.2009 / Ausland

Rastlos in der neuen Heimat Zypern

Palästinensische Flüchtlinge engagieren sich auf der Mittelmeerinsel für Menschen in Gaza

»Wenn ich hier am Meer stehe und auf die Wellen blicke denke ich, dass dieses Meer bis an den Strand von Gaza reicht«, sagt Lamia S. und ihre Augen strahlen durch ihre schlichte Brille. »Darum fühle ich mich auf Zypern wie zu Hause«, erzählt die Palästinenserin weiter. Die Menschen hätten sie freundlich aufgenommen, als sie 1991 nach der irakischen Invasion aus Kuwait fliehen mussten und mit anderen palästinensischen Familien auf der Mittelmeerinsel ankamen.

Lamia S. stammt aus einer angesehenen palästinensischen Familie aus Gaza, die heute in alle Winde verstreut ist. Ihre Eltern entkamen den israelischen Truppen nach Israels Staatsgründung 1948 nach Kuwait, wo Lamia geboren wurde, heiratete und drei Kinder zur Welt brachte. Lamia hatte Glück im Unglück der Vertreibung. Anders als die meisten palästinensischen Flüchtlinge war die Familie wohlhabend, Lamia studierte Journalismus und politische Wissenschaften, und auch ihre Kinder sind heute als junge Erwachsene in ihren Berufen erfolgreich.

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