Simone Schmollack 26.06.2009 / Inland

Extraportion Fingerspitzengefühl

Eine blinde Untersucherin tastet Patientinnen auf Brustkrebs ab

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, als Methode der Früherkennung gilt auch das Abtasten der Brust. In der Frauenklinik in Chemnitz macht diesen Job jetzt Yvonne Hoffmann, sie ist Medizinische Tastuntersucherin.

Tastuntersucherin Yvonne Hoffmann bei der Arbeit

Ihr zwanzigjähriger Sohn hatte ihr einen Werbezettel hingelegt: »Abtasten der Brust gegen Krebs«. »Das fand ich so rührend, das musste ich machen«, sagt Brigitte Meyer*. Und nun liegt sie auf einer Pritsche in einem hellen Zimmer in der Frauenklinik in Chemnitz. Es gehört Yvonne Hoffmann und ihren Patientinnen. Yvonne Hoffmann klebt schmale Papierstreifen auf die rechte Brust von Brigitte Meyer, einen genau über die Brustwarze. Die Streifen teilen den Busen in Zonen ein. Dann drückt, knetet und streicht Yvonne Hoffmann über die Brust und tastet jeden Millimeter ab. Sie fragt: »Spüren Sie irgendwo einen Schmerz?« »Es tut nicht weh«, sagt Brigitte Meyer, »aber angenehm ist es nicht.«

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