Peter Schäfer, Ramallah 29.06.2009 / Ausland

Palästinensische Linke will Vereinigung

Generalsekretäre ernteten bei Konferenz in Ramallah massive Kritik von Aktivisten

Eigentlich sollte über eine Vereinigung der palästinensischen Linken bei der Konferenz der »Strömung für Fortschritt und Demokratie« (Tayyar) in Ramallah diskutiert werden. Stattdessen hagelte es Kritik.

»Ihr seid nie vor Ort. Ihr wisst nicht, was unsere lokalen Probleme sind.« Der junge Aktivist macht seinem Ärger über die Führungen der linken palästinensischen Parteien lautstark bei der linken Ramallah-Konferenz Luft. Die Angesprochenen schauen betreten. Führungsfiguren der drei wesentlichen linken Organisationen präsentierten eben ihre Ansichten zur Vereinigung der hiesigen Linken. Bassam al-Salihi (PPP) spricht sich für eine Runderneuerung und klare Oppositionspolitik aus. Abdelrahim Mallouh (PFLP) sieht seine Organisation nicht als Alternative zu Hamas oder Fatah. Und Qais Abdelkarim (DFLP) legt sich nicht richtig fest. Für das unspezifische Gerede und für die Verfehlungen der letzten Jahrzehnte gibt es jetzt verbale Senge des Publikums, über 300 Linke aus allen Regionen des Westjordanlands und Gaza (über Videokonferenz).

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