20 Jahre nach '89 - 52 Geschichten

Die Schweiz als Idee

Alexander Kluge über ungeschriebene DDR-Geschichte und östliche Genies der Reparatur

Der letzte Sommer der DDR. Darüber gibt es jetzt eine Dokumentation von »Spiegel-TV« und Alexander Kluges DCTP. Jener Sommer '89 war die letzte Phase, in der die DDR »sehr besonders« war, meint der Filmemacher Kluge in Teil 26 unserer Serie über die Zeitenwende 1989. Der Autor und Regisseur ALEXANDER KLUGE (über 20 Filme), Jg. 1932, zählt zu den einflussreichsten Intellektuellen und Künstlern der Republik. Der Büchner-Preisträger ist einer der Geschäftsführer von DCTP, einem unabhängigen Programm-Anbieter im Kommerz-Fernsehen. DCTP ist beteiligt an der Spiegel-TV-Dokumentation »Der letzte Sommer der DDR« von Thomas Schaefer, sie läuft am 4. Juli, 20.15 Uhr bis 00.15, auf »Vox«.

ND: Alexander Kluge, es gibt ein seltsames Verhältnis zwischen Jahreszeiten und Geschichte – Heißer Herbst, Deutschland im Herbst, Prager Frühling, Winter unseres Missvergnügens. Und jetzt dieser Film: »Der letzte Sommer der DDR«.
Kluge: Dieser Sommer 1989 war, genau genommen, der vorletzte der DDR. Es war aber der letzte Sommer, in dem die DDR sehr besonders war. Gegenüber den Ereignissen im November ist der Sommer eher unbekannt. Das gilt übrigens auch für den Dezember 1989, den Monat voller heute unbekannter Möglichkeiten.

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