Christian Klemm 04.07.2009 / Inland

Deutsche Bahn kauft sich ein gutes Gewissen

»Zug der Erinnerung« fordert Hilfsfonds für Reichsbahn-Deportierte

Die Deutsche Bahn (DB) drückt sich seit Jahren um Entschädigungen für die von der Reichsbahn deportierten Opfer des Nationalsozialismus. Jetzt hat sie eine Stange Geld gespendet. Was damit passiert, ist offen.

Der Streit zwischen der Deutschen Bahn AG und dem Verein »Zug der Erinnerung« nahm gestern eine neue Richtung. Nachdem bereits am Donnerstag Bahnchef Rüdiger Grube im Beisein von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung, Zukunft« (EVZ) eine Spende über 175 000 Euro übergab, scheint sich eine Zusammenarbeit zwischen Bahn, Stiftung und Verein anzudeuten: Wie ND von Franka Kühn, Sprecherin der EVZ erfuhr, ist die geleistete Bahnspende für die »Fortsetzung des ›Zuges der Erinnerung‹« bestimmt. Es sei ein »hervorragendes Projekt«, so Kühn, dass unbedingt weitergeführt werden müsse. Eine Refinanzierung von bereits geleisteten Kosten des Vereins durch Gelder aus der Spende schloss sie dagegen aus.

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