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Von Jörg Meyer
04.07.2009
In den Kulissen

Kreuzberg in Zehlendorf

Die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, stellte diese Woche in der Hauptstadt Materialien für den Bundestagswahlkampf vor. Darunter eine Postkarte, die sich speziell an Studierende richten soll – versehen mit dem sinngemäßen Aufdruck »Stell Dir vor, Du kommst aus den Semesterferien wieder und Westerwelle ist Außenminister«. Da sich in Steglitz-Zehlendorf die Freie Universität (FU) befindet, könnte doch der dortige Direktkandidat Benedikt Lux die Postkarten verteilen, schlug sie vor. Der hielt jedoch dagegen, dass in seinem Bezirk kaum FU-Studierende wohnen. »Für die FU in Steglitz-Zehlendorf ist Kreuzberg zuständig«, so Lux. Also solle sich doch der dortige Direktkandidat Hans-Christian Ströbele vor die Uni stellen und die Karten an Studierende verteilen.

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In der Brandenburger Landtagssitzung am Mittwoch hatte der CDU-Abgeordnete Dieter Dombrowski dem Abgeordneten Heinz Vietze (Linkspartei) vorgeworfen, er fahre BMW, während Opfer des Stalinismus sich mit kleinen Renten begnügen müssten. Anzumerken bliebe, dass Vietze keineswegs eine edle Limousine der genannten Marke, sondern Toyota fährt, und der sei ihm gegönnt. Übrigens ist auch der Abgeordnete Dombrowski keineswegs im Trabant unterwegs.

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Seit Neuestem werden in der Hauptstadt Kurse in Nackt-Yoga angeboten. Dieser taufrische Trend stammt aus den USA. In San Francisco, aber auch in London wird hüllenloses Yoga bereits seit längerem praktiziert. Die Deutsche Presseagentur dpa schrieb zur neuen Mode: »Da eröffnen sich ganz neue Perspektiven bei Übungen wie ›abwärts schauender Hund‹.«

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