Volker Stahl 28.07.2009 / Inland

Hamburg tut nobel, hält aber den Rotstift bereit

Noch ist unklar, wie das Land die Milliardenlöcher im Haushalt stopfen will. Prestigeprojekte stehen nicht zur Disposition

Den Hamburger »Pfeffersäcken« – für Nicht-Hanseaten: Kaufleuten – eilt der Ruf voraus, gut mit Geld umgehen zu können. Für die Hamburger Politikerkaste scheint das nicht zu gelten. Schwarz-Grün treibt den in 40 SPD-Regierungsjahren angehäuften Schuldenberg in Rekordhöhen – schuld ist nicht nur die Wirtschaftskrise.

Dem Hamburger Finanzsenator Michael Freytag (CDU) weht ein besonders frischer Wind ins Gesicht: Allein in den ersten Monaten dieses Jahres fehlen der Hansestadt 520 Millionen Euro – auch eine Folge der schwachen Konjunktur, von der Hamburg als Hafen- und Exportmetropole besonders betroffen ist. Im Mai wurde bekannt, dass der Stadtstaat im Doppelhaushalt 2009/10 Steuerausfälle von 1,8 Milliarden Euro einkalkulieren muss. In den nächsten vier Jahren fehlen fünf Milliarden Euro in der Kasse.

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