Velten Schäfer, Jamel 04.08.2009 / Inland

Bunte Flecken auf braunem Panier

Beim Festival für Toleranz in Mecklenburgs rechtestem Nest

Jamel bei Wismar gilt als Hochburg von militanten Neonazis und NPD. Ausgerechnet in dem 40-Seelen-Weiler haben sich Birgit und Horst Lohmeyer aus dem Hamburger Szenekiez St. Pauli angesiedelt. Inzwischen veranstalten sie jeden Jahr ein kleines, alternatives Rockfestival.

Rock 'n' Roll a.A.d.W: Im Garten des Forsthauses Jamel findet seit Jahren ein Festival »für Demokratie und Toleranz« statt.

Man sollte nicht allem glauben, was man in Jamel liest. Zum Beispiel nicht dem nagelneuen Holzschild, das gleich am Eingang des kleinen Weilers nahe Wismar den Weg zum Strand weist. »Ostsee 7 Kilometer« steht darauf in germanisch gemeinten Lettern. Doch in Wirklichkeit ist es viel weiter bis zum Meer – und der kürzeste Weg führt durch das Dorf und den dahinter liegenden Wald. »Das haben die Nachbarn aufgehängt«, lacht Birgit Lohmeyer. »Die wollen nicht, dass Fremde durchs Dorf gehen.«

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