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11.08.2009

Karibikstaaten vor Rückkehr zum IWF

Von Peter Richards, Port of Spain (IPS)

Die Worte, mit denen sich Jamaikas ehemaliger Ministerpräsident P. J. Patterson 1995 aus der Umklammerung des Internationalen Währungsfonds (IWF) verabschiedete, waren kurz und prägnant: »Goodbye, ta-ta, au revoir«. Jetzt gehört das Land zu etlichen karibischen Staaten, die sich angesichts der globalen Finanzkrise um neue Kredite beim IWF bewerben wollen – allerdings unter anderen Vorzeichen. Zu gut erinnern sich die Länder der Region, die Anfang der 70er Jahre unter den Folgen der Ölkrise ächzten, an die rigiden Auflagen, an die die damaligen Standby-Abkommen des IWF geknüpft waren. Die abverlangte Haushaltsdisziplin führte vielerorts zu Einsparungen bei den Sozialausgaben. Als die Löhne und Gehälter eingefroren wurden und die Arbeitslosigkeit zunahm, kam es zu Straßenprotesten, leeren Regalen in den Supermärkten und in Jamaika und Dominica zu einem Anstieg der Gewalt.

Seither sind viele Jahre vergangen, und die ehemaligen Opfer wenden sich erneut an ihren ehemaligen Gläubiger. Dominica, St. Kitts und Nevis, St. Lucia und auch St. Vincent und die Grenadinen haben bereits Gebrauch von IWF-Krediten gemacht.

Jamaika, das mit dem IWF über einen 1,2-Milliarden-Dollar-Kredit verhandelt, lässt keinen Zweifel aufkommen, dass die Interessen des Inselstaats gewahrt sein müssen. Die üblichen rigiden IWF-Bedingungen, so Jamaikas Finanzminister Audley Shaw, kämen nicht mehr in Frage. Jamaika rechnet wegen der globalen Wirtschaftskrise mit Einkommensverlusten in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar, bedingt durch den Niedergang der Bauxitpreise, ausbleibenden Überweisungen der im Ausland lebenden Jamaikaner und dem Einbruch des Tourismus.

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